101 vernünftige Zweifel am Mormonismus

101 vernünftige Zweifel am Mormonismus


 

Zusammengestellt von Richard Packham

(übersetzt von Manfred Trzoska)


 

Die Wichtigkeit „vernünftigen Zweifels“


 

Bei der Abwägung der Beweise, um die Wahrheit einer Behauptung zu untermauern, ist es seit Langem üblich gewesen, einen Maßstab dafür zu setzen, wie viele Beweise genug sind. Es ist sehr selten, dass eine Behauptung jemals mit 100%iger Gewissheit bewiesen werden kann, so dass wir normaler Weise mit weniger zufrieden sind. Aber wie viel weniger? Für jedes Thema, bei dem die Folgen so schwerwiegend sind, dass sie Auswirkung auf das Leben haben können (wie bei einer Verbrechensanklage), lautet die allgemeine Richtlinie, dass die Beweise so stark sein sollten, dass es keinen „vernünftigen Zweifel“ darüber gibt. Sicher sollte also jede religiöse Behauptung, die (wenn sie wahr ist) uns Pflichten auferlegt, unser Leben zu ändern, einem bestimmten Pfad zu folgen, bestimmte Regeln zu befolgen, und von uns verlangt, ihr unsere Zeit, Energie und Finanzen zur Verfügung zu stellen, von überzeugenden Beweisen gestützt werden, dass all ihre Behauptungen jenseits aller vernünftigen Zweifel liegen.

Fallen Mormonenbehauptungen bei diesem Test durch? Gibt es an mormonischen Behauptungen „vernünftige Zweifel“? Ja. Als ich begann diese Liste von „vernünftigen Zweifeln“ zusammenzustellen, dachte ich, dass es beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen und dass sie einige Dutzend Punkte enthalten würde. Es dauerte nur eine kurze Zeit und, wie Sie sehen, ist sie eine sehr lange Liste.

Dies ist eine Auflistung von Absurditäten, Anomalien, Unstimmigkeiten, Widersprüchen, auf falsche Tatsachen begründete Behauptungen, Verdrehungen und Unmöglichkeiten bei mormonischen Behauptungen und jeder Punkt sollte eine denkende, offenherzige Person dazu führen, am Mormonismus zu zweifeln. Denken Sie daran, dass der Mormonismus nicht behauptet, teilweise oder meistens richtig zu sein, sondern dass alles daran wahr ist. Und denken Sie daran, dass unter den Regeln des „vernünftigen Zweifels“, die vor Gericht als Beweisführung angewendet werden, der Fall als nicht bewiesen gilt, wenn es irgendwelche vernünftige Zweifel gibt. (Siehe das Gleichnis "The Great Ship".)

Dies ist nur eine Liste. Sie beabsichtigt nicht, eine gründliche Erörterung oder ein gründliches Argument des entsprechenden Themas zu sein. Wenn Sie mehr Information zum jeweiligen Thema wünschen, klicken sie auf (MEHR).

Die Punkte sind in keiner bestimmten Reihenfolge aufgelistet. Obwohl einige Punkte unbedeutend scheinen können, sind sie es in ihrer Gesamtwirkung nicht. Einige Punkte scheinen sich zu wiederholen. So enthalten zum Beispiel mehrere Punkte die Geschichte von der „Ersten Vision“ Joseph Smiths. Es werden aber unterschiedliche Themen über dieselbe Behauptung aufgelistet und jedes weckt einen anderen Zweifel.


 

Verwendete Abkürzungen:

L&B Lehre und Bündnisse

KP Köstliche Perle

altes Amerika“ das Amerika vor Kolumbus, der Zeitraum, wann sich die Ereignisse des Buches Mormon angeblich zutrugen.


 


 

101 vernünftige Zweifel an mormonischen Behauptungen


 

1. In der ersten „History of the Church“, 1832 von Oliver Cowdery und Joseph Smith geschrieben, gibt es keine Erwähnung von Joseph Smiths „Erster Vision“ (bei der Gott der Vater und Jesus erschienen und ihm sagten, dass alle damaligen Kirchen ein „Gräuel“ wären), obwohl die Kirchenführer heute darauf bestehen, dass diese Vision die Grundlage und der Anfang des Mormonismus ist.


 

2. Mormonen glauben, dass Adam und Eva die ersten menschlichen Wesen auf der Erde waren. Dies widerspricht allen wissenschaftlichen Beweisen, die zeigen, dass es seit vielen Tausenden von Jahren vor der überlieferten Zeit Adams Menschen gegeben hat.


 

3. B. H. Roberts, eine Generalautorität der Kirche bis zu seinem Tod 1833, studierte das Buch Mormon ausgiebig und kam zum Schluss, dass Joseph Smith es selbst hätte schreiben können, indem er das Buch aus 1825 'A View of the Hebrews' von einem protestantischen Geistlichen als Quelle benutzte. (MEHR)


 

4. Obwohl Mormonen behaupten, dass sie „familienorientiert“ sind, schließen sie nichtmormonische Familienmitglieder – sogar Eltern – von Eheschließungen im Tempel aus, da nur „würdigen“ Mormonen gestattet ist, einen Mormonentempel zu betreten. (MEHR)

 

5. Mormonenfrauen sind auf eine zweitrangige Rolle in der Kirche und in der Familie beschränkt: Ihnen ist es nicht gestattet, ein Priestertumsamt zu tragen (das erforderlich ist, um Vollmacht gleich welcher Art auszüben); sie sollen ihrem Ehemann (oder falls unverheiratet, ihren Vätern) gehorsam sein; ihre ideale Rolle ist es, Kinder zu gebären und Hausfrau zu sein. (MEHR)


 

6. Das Buch Mormon sagt, dass Weizen und Gerste im alten Amerika Hauptfeldfrüchte waren. Dies ist falsch. Diese Feldfrüchte waren nur in Europa bekannt und wurden nur dort angebaut. Und die eigentlichen Hauptfeldfrüchte im alten Amerika werden nirgends im Buch Mormon  erwähnt: Bohnen, Süßkartoffeln, Kürbis, Maniok, Pepperoni, Brotnussfrüchte. (MEHR)


 

7. Einer der am höchsten gepriesenen Wesenszüge im Mormonismus ist „Gehorsam“. Dies ist auch ein Charaktermerkmal von kultischen Sekten. (MEHR)


 

8. Mormonische Heilige Schrift (L&B 84:86,91) sagt, dass sich wahre Missionare Gottes nicht auf eigenes Geld oder eigene Vorräte („Beutel oder Tasche“) verlassen, und dies wird ein Test sein, um sie von falschen Missionaren zu unterscheiden. Moderne Mormonenmissionare bauen in Bezug auf den Lebensunterhalt auf sich selbst, d. h. sie tragen tatsächlich „Beutel oder Tasche“ mit sich.“


 

9. Obwohl Joseph Smith behauptete, antike Dokumente durch die Macht Gottes übersetzen zu können, war er nicht in der Lage, die Papyri, die er von Mr. Chandler erhielt, richtiger Weise als heidnische, ägyptische Begräbnisschriftrollen aus der Zeit Christi (wie später von professionellen Ägyptologen idenfiziert) zu identifizieren, sondern er verkündete, das sie ein Buch wären, das von dem Patriarchen Abraham 2000 Jahre früher geschrieben wurde, und von ihnen „übersetzte“ er das Buch Abraham. (MEHR)


 

10. Die „Vereinigte Ordnung“ war eine Serie von Offenbarungen in den 1830ern, unter der die Mormonen ihr gesamtes Eigentum der Kirche übergeben sollten, was dann die Mitglieder zu „Verwalter“ und sie „gleich“ machen würde. Sie war auf die anscheinende Praktik in der neutestamentarischen Kirche gegründet, bei der die Christen „alle Dinge gemeinsam hatten“ (Apg. 4:32-37). Diese Ordnung sollte „ewig“ sein (L&B 82:20, 104:1). Sie dauerte nur kurz, obwohl die Kirche versuchte, sie mehrere Male zu verwirklichen, sowohl in Ohio als auch in Utah.


 

11. Das Buch Mormon sagt, dass das Volk des alten Amerika Wagen hatte (Fahrzeuge mit Rädern). Das Rad war im alten Amerika unbekannt.


 

12. Mormonen glauben, dass Gott einst ein Mensch wie wir war und Gott wurde, obwohl viele Passagen in ihren eigenen Heiligen Schriften sagen, dass Gott sich nie verändert.


 

13. Mormonen betonen die Einzigartigkeit der Geschichte Joseph Smiths über seine Besuche von himmlischen Wesen und seiner wunderbaren Erstellung des langen, heiligen Textes. Aber solche Dinge sind – obwohl ungewöhnlich – nicht einzigartig. Weitere Beispiele von Leuten, die behaupten engelhafte Besucher gehabt und heilige Texte hervorgebracht zu haben: Ann Lee, Emanuel Swedenborg, James J. Strang, Baha-ullah, Mohammed, John Newbrough, Edgar Cayce, Helen Schucman, Levi H. Dowling, die „Urantia“-Bücher und viele andere.


 

14. Joseph Smith behauptete, dass er 1820 verfolgt wurde, weil er seine „Erste Vision“ erzählte. Es gibt keine zeitgenössischen Beweise, dass er wegen solch einer Geschichte verfolgt wurde. Keiner seiner Feinde scheint damals von seiner Behauptung gewusst zu haben.


 

15. Das Buch Mormon (2. Nephi 29:3) benutzt das Wort „Bibel“ zu einer Zeit (ungefähr 590 v. Chr.), als es solch eine Bezeichnung und solch ein Buch noch nicht gab.


 

16. Mormonen schwanken in Bezug auf die letzte Autorität für die Lehre zwischen der Bibel, den mormonischen Schriften, Aussagen früherer Mormonenpropheten, Aussagen lebender Mormonenpropheten und persönlicher „Offenbarung“ hin und her, je nach dem, was ihnen für das, was sie glauben möchten, Autorität gibt. Alle diese Quellen widersprechen sich oft gegenseitig.


 

17. Die Geschichte im Buch Mormon (Ether 9:31-33) von den Schlangen, die das Vieh zusammentreiben, ist eine absurde „Lügengeschichte“.


 

18. Mormonen sind sich nicht darüber einig, wo eigentlich die Ereignisse des Buches Mormon in Amerika stattfanden. Einige – einschließlich vieler Mormonenpropheten, die jetzt tot sind – sagen: Im gesamten Nord- und Südamerika (das hemisphärische Modell), andere – einschließlich vieler Kirchengelehrter – sagen: In einem kleinen Gebiet in Mittelamerika und dem südlichen Mexiko (das „eingeschränkte, geographische Modell“). Die letzten Propheten, die angeblich von Gott inspiriert sind und „alle Dinge wissen“, haben sich geweigert, zu dem Thema irgendetwas zu äußern.


 

19. Die Kirche gab die Rolle der Kirchenführer in dem Massaker an 120 unschuldigen Menschen im Jahre 1857 auf den Mountain Meadows bis zum 150. Jahrestag des Ereignisses nicht zu, als ein Kirchensprecher sagte, dass die Kirche die Rolle, die die „örtlichen“ Mormonen-Kirchenführer im Massaker gespielt hatten, „zutiefst bedaure“. Die Kirche betonte, dass diese Erklärung nicht  als eine Entschuldigung zu verstehen wäre.(MEHR)(MEHR)(MEHR)(MEHR)(MEHR)(MEHR)(MEHR)(MEHR)


 

20. Mormonen lehren, dass es viele Götter gibt und dass Menschen Götter werden können, obwohl viele Passagen in den Heiligen Schriften, sowohl biblisch als auch mormonisch, sagen, dass es nur einen Gott gibt.


 

21. Das Buch Mormon sagt, das das Pferd im alten Amerika als Lasttier oder als Zugtier benutzt wurde. Dies ist falsch. Die antiken Amerikaner hatten weder Lasttiere noch Zugtiere und besonders keine Pferde. (Die Inkas domestizierten Lamas, aber erst lange nach der Buch-Mormon-Zeit.)


 

22. Brigham Young, angeblich ein göttlich inspirierter Prophet, lehrte, dass Adam eigentlich Gott der Vater wäre. Diese Idee wird von der heutigen Kirche als falsch zurückgewiesen. (MEHR)


 

23. Ursprünglich bedeuteten die Begriffe „ewige Ehe“ und „celestiale Ehe“, wie in L&B 132 verwendet, „Vielehe“, wie es von den Mormonenführern des 19. Jahrhunderts interpretiert wurde. Jetzt hat die Kirche die Bedeutung dahin gehend geändert, dass sie nicht Vielehe bedeuten, obwohl die Begriffe in der Offenbarung eingeführt wurden, die die Polygamie autorisierte. Die heutige Kirche behauptet, dass der göttliche Plan für die Ehe lautet: Ein Mann an eine Frau. Aber L&B 132 ist immer noch Heilige Schrift und bevollmächtigt einen Mann immer noch, mit mehr als einer Frau gleichzeitig verheiratet zu sein.


 

24. Joseph Smith behauptete, dass Mormonen glauben, dem Gesetz zu gehorchen und es zu unterstützen (Glaubensartikel 12), aber er ignorierte fortwährend das Gesetz, wie bei der Gründung der illegalen Kirtland Bank (wofür er für schuldig befunden und verurteilt wurde) und seinem Eintritt in die illegalen, bigamistischen (polygamistischen) Beziehungen. (MEHR)


 

25. Joseph Smith behauptete, dass er seiner Familie von seiner „Ersten Vision“ im Jahre 1820 erzählte, in der Gott und Christus ihm sagten, dass er sich keiner der damaligen Kirchen anschließen sollte, weil sie alle falsch wären. Mehrere Familienmitglieder schlossen sich aber danach der Presbyterianerkirche an und Joseph Smith bewarb sich 1828 um die Mitgliedschaft bei der Methodistenkirche, und warf somit Zweifel darauf, ob er die Vision, wie er behauptete, überhaupt gehabt hatte. (MEHR)


 

26. Das Buch Mormon ist angeblich das „Wort Gottes“ und korrekt übersetzt (anders als die Bibel, von der Mormonen glauben, dass sie nur so weit das Wort Gottes ist, wie sie richtig übersetzt ist – Glaubensartikel 8 ). Aber mehr als 3000 Änderungen und Korrekturen sind seit der ersten Veröffentlichung an dem Text vorgenommen worden. Viele waren grammatische Korrekturen, aber andere änderten die Bedeutung und sogar die Lehre. (MEHR)


 

27. Die frühesten Berichte über Joseph Smiths engelhaften Besucher im Jahre 1823 (der ihm von den goldenen Platten erzählte) sagen, dass der Name des Engels „Nephi“ war. Erst später wurde der Engel in „Moroni“ umgeändert. Beide sind bedeutende Charaktere im Buch Mormon, aber sie sind verschieden und lebten angeblich 1000 Jahre auseinander.


 

28. Das Buch Mormon lehrt, dass eine dunkle Haut ein „verhasster“ Fluch von Gott ist für Unrechtschaffenheit (oder die Unrechtschaffenheit eines Vorfahrens) und dass rechtschaffenes Leben bewirken wird, dass die dunkle Haut einer Person weiß und „angenehm“ wird. Dies ist wissenschaftlich Unsinn.


 

29. Einige Mormonenschriften sagen, dass Gott einen physischen Körper hat (z. B. L&B 30:22); andere sagen, dass Gott ein Geist ist (Alma 28:26-28).


 

30. Obwohl die offizielle Version der Übersetzung von den goldenen Platten sagt, dass Joseph Smith den „Urim und Thummim“ (zwei Steine, in einem Bogen eingefasst, der an einer Brustplatte befestigt war) als Mittel der Inspiration benutzte, sagen die meisten Augenzeugen des Prozesses, dass er denselben „Seherstein“ benutzte, den er viele Jahre lang für die Jagd nach Schätzen benutzt hatte, indem er ihn in seinen Hut legte und dann sein Gesicht im Hut verbarg, um das Licht auszuschließen.


 

31. Bis 1978 schloss die Kirche jedes Mitglied vom Priestertum und dem Tempel aus, der „Neger“-Blut in sich trug. Jetzt behauptet die Kirche, dass sie nie „rassistisch“ war. (MEHR)


 

32. Mormonen lehren, dass der Prozess der Gottwerdung erfordert,, aus dem Leben im Vorherdasein als geistiger Nachwuchs Gottes herauszutreten, einen Körper zu erlangen und in diesem Leben alle Gebote Gottes zu befolgen, mit einem vollkommenen physischen Körper aufzuerstehen und zu Gottestum fortzuschreiten. Es wird keine überzeugende Erklärung gegeben, wie das dritte Mitglied der Gottheit (der Heilige Geist) ohne einen physischen Körper die Stellung eines Gottes haben kann.


 

33. Brigham Young erwähnt in allen seinen Predigten nichts über Joseph Smiths „Erste Vision“. In einer seiner wenigen Erwähnungen der visionären Anfänge des Mormonismus behauptet er, dass Gott Joseph Smith nicht erschien, sondern einen Engel sandte. (MEHR)


 

34. Das Buch Mormon stellt Lehi als einen frommen Juden dar, aber er ist vollkommen unwissend darüber, zu welchem Stamm er gehört (1. Nephi 5:14-16). Dies wäre äußerst unwahrscheinlich.


 

35. Die mormonische „Endowment“-Zeremonie, die von Joseph Smith, kurz nachdem er in die Freimaurerei initiiert worden war, eingeführt wurde, hatte viele Ähnlichkeiten mit der freimaurerischen Initiierungs-Zeremonie seiner Tage. (MEHR)


 

36. Obwohl das göttlich inspirierte „Wort der Weisheit“ (L&B 89:5) Wein als schädlich verdammt, zeigen jüngste Forschungen, dass das Trinken eines oder zweier Gläser täglich, auf die Gesundheit positive Wirkung hat.


 

37. Viele Offenbarungen, die Joseph Smith bis 1833 empfing, wurden in jenem Jahr im Buch der Gebote veröffentlicht. Sie wurden später in L&B aufs Neue veröffentlicht, aber erst, nachdem viele von ihnen stark revidiert wurden, obwohl Gott die Originalversionen als „wahr“ bestätigt hatte. (MEHR)


 

38. Mormonische Archäologen sind nicht in der Lage gewesen, irgendeinen Ort in der Neuen Welt schlüssig als einen Schauplatz zu identifizieren, der im Buch Mormon erwähnt wird.


 

39. Viele heutige Mormonenlehren und -praktiken stimmen nicht mit den Lehren überein, die man im Buch Mormon findet. (MEHR)


 

40. Als die Mormonenführer 1890 bekannt gaben, dass die Ausübung der Vielehe beendet wäre, war es eine Lüge. Kirchenbeamte setzten heimlich die Schließung von Vielehen ungefähr 16 Jahre lang fort.


 

41. Der Apostel Paulus sagte, dass ein Diakon verheiratet und das Oberhaupt eines Haushalts sein sollte. Aber die meisten Mormonendiakone sind 12-14-jährige Jungen. (MEHR)


 

42. Das Buch Mormon sagt, dass Elefanten im alten Amerika nützliche Haustiere waren (Ether 9:19). Dies ist unmöglich, weil es damals in Amerika keine Elefanten gab. Es könnte sein, dass Joseph Smith Elefanten ins Buch Mormon einbezog, weil vor kurzem das Skelett eines Wollhaarmammuts in Amerika gefunden wurde, und dies ließ einige Leute denken, dass den indianischen Vorfahren Elefanten bekannt waren. Das Mammut (oder Mastodon) war ungefähr 6000 Jahre vor den Ereignissen im Buch Mormon ausgestorben.


 

43. Joseph Smith bekam häufig durch besuchende Engel Offenbarungen. Seit vielen Jahren hat kein Führer der Kirche Besuch von Engeln gehabt. Solch ein Mangel an Offenbarung wurde als ein Zeichen des Abfalls prophezeit. (Micha 3:5-11)


 

44. Mormonen behaupten, dass die „Endowment“-Zeremonie des Tempels von Joseph Smith wieder hergestellt wurde, nachdem sie besonders von den Freimaurern „verdorben“ worden ist, die viele „klare und kostbare Teile“ entfernten. Doch seit der ersten Einführung haben die Mormonen es ständig geändert, indem sie viele wichtige Teile aus der Originalversion löschten. (MEHR)


 

45. L&B sagt (116, auch 78:15 und 107:53-57), dass der Garten Eden in Missouri war, aber das Buch Moses (KP, angeblich vom Propheten Moses geschrieben, 3:10-16) sagt, dass er in der Nähe des Euphrats lag, was für Moses und sein Publikum der Fluss bedeutet, der im heutigen Irak liegt.


 

46. Das Buch Mormon behauptet, die Geschichte von frommen Juden in Amerika zu sein, aber es demonstriert fast keine Kenntnis von jüdischen Gesetzen und Bräuchen (Passah, die Feste, Beachtung von rein und unrein, usw.). (MEHR)


 

47. Das Buch Mormon sagt, dass man in diesem Leben errettet werden muss – nach dem Tod ist es zu spät (Alma 34:32-35). Aber Mormonen verbringen viel Zeit und Mühe damit, Tote Nichtmormonen in stellvertretenden Zeremonien zu taufen, damit sie im Leben nach dem Tod errettet werden können.


 

48. Joseph Smith „heiratete“ heimlich mehr als 30 Frauen; einige von ihnen waren Teenager, andere waren noch mit lebenden Ehemännern verheiratet. Viele dieser Liebschaften hielt er vor Emma geheim, wie auch vor der allgemeinen Kirchenmitgliederschaft. (MEHR)


 

49. Das Buch Mormon beschreibt, dass das Volk des alten Amerika Rinder domestiziert hat. Dies ist falsch – die alten Amerikaner hatten keine domestizierten Rinder.

     

50. Das eine Gebet, das Jesus seinen Jüngern zu benutzen gebot (das „Gebet des Herrn“) wird von den Mormonen fast nie benutzt.


 

51. Das „Wort der Weisheit“ (L&B 89:8) empfiehlt Tabak als Packung gegen Blutergüsse und krankes Vieh. Dies hat tatsächlich aber keine medizinische Grundlage.


 

52. Das Buch Abraham beschreibt heilige ägyptische Orte in Babylon (Abraham 1:8, 20). Dies ist historisch falsch.


 

53. Die Kirche lehrt, dass Homosexualität eine persönliche Entscheidung und eine Sünde ist. Dies steht im Widerspruch zu fast allen wissenschaftlichen Forschungen über Homosexualität.


 

54. Ein grundlegende Lehre des Buches Mormon ist es, dass die amerikanischen Indianer Nachkommen der Israeliten sind, die ungefähr 600 v. Chr. in Amerika ankamen. Anthropologen haben gezeigt, dass es keine hebräischen Vorfahren der Indianer gibt, die eher Nachkommen von Auswanderern aus dem östlichen Asien sind, die vor mindestens 15.000 Jahren nach Amerika kamen, lange vor den Buch-Mormon-Zeiten. (MEHR) (MEHR)  


 

55. Mormonische Heilige Schriften sagen, dass Gott in der Nähe des Sterns „Kolob“ lebt (Abraham 3:3-10). Mormonen sind nicht in der Lage, diesen Stern mit irgendeinem bekannten Stern zu identifizieren.


 

56. Die Mormonen glauben, dass Ehen, die in einem Mormonentempel geschlossen werden, für „Zeit und alle Ewigkeit“ sind – d. h. das Ehepaar wird sich im Himmel im Stand der Ehe befinden. Aber Jesus sagte, dass dies eine falsche Vorstellung ist – es gibt im Himmel keinen Ehestand (Matth. 22:23-30, Mark. 12:18-25. Luk. 20:27-36).


 

57. Joseph Smith war angeblich ein Prophet und er machte viele Prophezeiungen, von denen die meisten nicht eintraten. (MEHR)


 

58. Mormonen glauben, dass jeder die Wahrheit des Mormonismus durch Gebet zu Gott bestätigt bekommen kann (Moroni 10:4). Dies ist kein verlässliches Mittel, um Information zu erhalten, besonders im Lichte der Tatsache, dass viele andere Religionen dieselbe Behauptung aufstellen und offensichtlich durch dieselbe Methode als wahr bestätigt werden.


 

59. Das Buch Mormon (Jakob 2:24) sagt, dass Gott die vielen Frauen Davids und Salomons als ein „Gräuel“ ansah. Aber L&B (132:38-39) sagt, dass dies falsch ist.


 

60. Die Mormonen behaupten, dass ihre Kirche nach der frühen Kirche der Apostel Jesu geformt ist, aber es gibt große Unterschiede. (MEHR)


 

61. Die Goldplatten, von denen das Buch Mormon angeblich übersetzt wurde, enthalten die heiligen Berichte frommer Juden, die gemäß dem Buch Mormon in einer Art Ägyptisch, nicht Hebräisch, geschrieben wurden. Dies ist im Hinblick auf die Einstellung der Juden, ihrer Sprache und ihrer Heiligkeit gegenüber, und auf ihren Hass gegen alle ägyptischen Dinge äußerst unglaubwürdig. Auch gibt es kein historisches Beispiel, dass Juden heilige und historische Berichte in Ägyptisch führten.


 

62. Mormonen glauben buchstäblich an die biblische Geschichte von der großen Flut. Es gibt keinen glaubhaften Beweis, dass es eine solche weltweite Flut gab.


 

63. Mormonen behaupten, dass sie die Polygamie nicht mehr praktizieren und dass sie nicht mehr Kirchenlehre ist. L&B enthält aber immer noch die Offenbarungen, die sie autorisieren und gebieten (Abschnitte 132 und 131:1-4), und heutige Mormonenmänner können unter bestimmten Umständen an mehr als eine Frau für das Leben nach dem Tod verheiratet werden.


 

64. Mormonen betrachten den gegenwärtigen Präsidenten der Kirche als Propheten und sehen seine Verkündigungen als das Wort Gottes an. Vielen Sektenexperten gemäß ist dies ein Merkmal einer kultischen Sekte.

     

65. Viele Mormonen behaupten, dass der Grund, dass Polygamie im frühen Utah praktiziert wurde, der ist, dass es nicht genügend Männer gab, um für würdige Frauen Ehemänner zu sein. Dies ist historisch falsch. Volkszählungsberichte Utahs für das 19. Jahrhundert zeigen, dass Utah einen beträchtlichen Männerüberschuss hatte.


 

66. Das Buch Mormon (Ether 1:33 ff) schildert den Turm zu Babel und die Verwirrung der Sprachen als historische Tatsache. Kein Sprachwissenschaftler akzeptiert die Babel-Geschichte als historisches Ereignis oder als die Ursache für die verschiedenen Sprachen in der Welt.


 

67. Joseph Smith lehrte, dass einer der Tests, ob eine Offenbarung wirklich von Gott wäre, ihre Übereinstimmung mit vorhergehenden Offenbarungen wäre: Wenn sie vorhergehenden Offenbarungen widerspräche, dann wäre sie nicht von Gott. Viele seiner Offenbarungen und die Offenbarungen vieler seiner nachfolgenden Propheten haben tatsächlich mit vorhergehenden Offenbarung im Widerspruch gestanden.


 

68. Das Buch Mormon (Buch Ether 6) beschreibt eine 344-tägige Ozeanreise der Jarediten in kleinen U-Boot-ähnlichen „Schiffchen“ mit nur zwei Luftlöchern (eines oben und eines im Boden, d. h. dass immer nur eines benutzbar war). Diese Boote enthielten nicht nur Menschen, sondern jede Art von Vieh und offensichtlich genug Nahrung und Wasser, damit kein Landgang notwendig wurde. Dies ist vollkommen unmöglich. (MEHR)


 

69. In den 1980ern war ein Meisterfälscher mit Namen Mark Hofmann in der Lage, zahlreiche gefälschte Dokumente den Kirchenführern zu verkaufen. Die Dokumente waren angeblich frühe Schriften von prominenten Mormonen, die die Kirche in ein schlechtes Licht setzen würden. Die Kirche kaufte sie, um zu vermeiden, dass sie in der breiten Öffentlichkeit bekannt werden würden. Die angeblichen Propheten Gottes wurden offensichtlich nicht von Gott gewarnt, dass sie getäuscht werden würden. (MEHR)


 

70. In den 1840ern schloss sich John C. Bennett der Kirche an und wurde Joseph Smiths engster Mitarbeiter. Joseph Smith wurde nicht von Gott gewarnt, dass Bennett ein Schurke und Ehebrecher war, der Frau und Kinder verlassen hatte.


 

71. Das Buch Mormon beschreibt, dass die alten Amerikaner mit Stahlschwertern kämpften. Weder Stahl noch Metallwaffen waren im alten Amerika bekannt.


 

72. Joseph Smith behauptete, in einer Vision sowohl den Propheten Elia (Elijah) als auch den Propheten Elias gesehen zu haben (L&B 27:6-9). Er hatte offensichtlich keine Ahnung, dass sich diese beiden Namen in der Bibel auf ein und denselben Propheten beziehen (der eine ist die hebräische Version des Namens, der andere die griechische).


 

73. Der Prophet Gordon B. Hinckley hat in einigen Interviews für die Nachrichtenmedien gesagt, dass er nicht viel darüber weiß, ob die Kirche lehrt, dass Gott einst ein Mensch war. Aber dies ist viele Jahre lang eine fundamentale Lehre der Kirche gewesen. Entweder war Hinckley jammervoll unwissend über das, was seine Kirche lehrt, oder er log. (MEHR)


 

74. Das „Zionslager“ (die mormonische Militärexpedition, die von Ohio nach Missouri ausgesandt wurde, um die mormonischen Siedler dort zu beschützen) schlug gänzlich fehl, obwohl es auf Grund von Offenbarungen an Joseph Smith organisiert wurde. Einer der wichtigen Faktoren, die sein Versagen verursachte, war, dass sich ein Drittel der Armee die Cholera zuzog. Joseph Smith war in Verlegenheit und wusste nicht, wie er mit dieser Krankheit umgehen sollte, und Gott sagte ihm nicht, wie er ihre Ausbreitung verhindern könnte (sie wäre verhindert worden, wenn Gott Joseph Smith gesagt hätte, dass das Trinkwasser abgekocht werden müsste).

     

75. Die mormonische Heilige Schrift sagt, dass das christliche Evangelium (Glaube an Jesus Christus, sein Sühnopfer, die Notwendigkeit der Taufe, usw.) Adam und ihm nachfolgenden Propheten des Alten Testaments bekannt war. Es gibt darüber keinen bestätigenden Beweis.

     

76. Die Mormonen sind nicht in der Lage eine zufrieden stellende Erklärung darüber abzugeben, warum es so wichtig war, dass der Engel die Goldplatten bewahrte und bewachte und dass Joseph Smith sie erhielt, das Joseph Smith die Platten gewöhnlich gar nicht bei sich im selben Raum hatte, um den Buch-Mormon-Text seinen Schreibern zu diktieren.

     

77. In der offiziellen Version von Joseph Smiths „Erster Vision“ erklärt er, dass sie sich 1820 als Ergebnis davon ereignete, dass er durch eine große religiöse Wiedererweckungsbewegung im Gebiet veranlasst wurde, sich zu fragen, welche Kirche die wahre Kirche war. Es gab in der Gegend zwischen 1817 und 1824 keine solche Wiedererweckungsbewegung. Dies wirft Zweifel auf die gesamte Chronologie der Ereignisse, wie sie von Joseph Smith geschildert wurden. (MEHR)

     

78. Joseph Smith produzierte eine „inspirierte Übersetzung“ der Bibel. Sie war in keinem Sinne eine Übersetzung, sondern eher seine eigenen Korrekturen und Hinzufügungen zur King-James-Übersetzung, und sie wurde erstellt, ohne irgendwelche antiken Texte oder Manuskripte zu Rate zu ziehen. Seine Änderungen werden von keinem nichtmormonischen Gelehrten des Bibeltextes unterstützt und tatsächlich übernahm er viele Fehler, die Bibelgelehrte seither in der King-James-Version entdeckt haben.


 

79. Kirchenhistoriker sind nicht in der Lage, eine zeitgenössische Dokumentation für die Wiederherstellung des Melchisedekischen Priestertums insofern zu liefern, dass Joseph Smith und Oliver Cowdery von den auferstandenen Petrus, Jakobus und Johannes besucht wurden, obwohl die Kirche gerade wegen dieses Ereignisses behauptet, ihre höchste Vollmacht zu haben.


 

80. Der ursprüngliche Text des Buches Mormon wurde angeblich auf Metallplatten eingraviert; dies war ein langsamer und arbeitsreicher Prozess. Die Übersetzung ist aber oft wortreich, sich ständig wiederholend, typisch für etwas, das diktiert wurde.


 

81. Mormonische Heilige Schrift sagt, dass die Erde eine „zeitliche Existenz“ von 7000 Jahren hat (haben wird) (L&B 77:6-7). Dies steht mit jedem wissenschaftlichen Beweis über das Alter der Erde im Widerspruch.


 

82. Die Mormonen lehren, dass ein Vergewaltigungsopfer „ihre Keuschheit verloren“ hat; eine Frau sollte ihren Angreifer abwehren oder sich beim Versuch töten lassen. Somit werden junge Mormonenfrauen belehrt, dass ihre Keuschheit mehr wert ist als ihr Leben. Das Ergebnis ist, dass man eine mormonische Frau, die eine Vergewaltigung überlebt, sich schuldig fühlen lässt und somit noch einmal zum Opfer wird, dieses Mal durch ihre Kirche.


 

83. Das Buch Mormon enthält viele lange Passagen, die mit Passagen in der King-James-Übersetzung der Bibel fast identisch sind, einschließlich einiger ihrer Falschübersetzungen.


 

84. Mormonische Heilige Schrift (L&B, Einleitung) behauptet, dass Gott nicht zulassen würde, dass irgendein Präsident der Kirche „[sie] in die Irre führt“. Gott würde „[ihn eher] aus seinem Platz entfernen“ als dies zuzulassen – und vermutlich seinen vorzeitigen Tod bewirken. Joseph Smith wurde auf dem Höhepunkt seiner Macht im Alter von 39 entfernt, als er von vielen Mormonen angeklagt wurde, die Kirche mit seinen Polygamie-Lehren, seinem Größenwahn und seinen Finanzplänen in die Irre zu führen. Man könnte annehmen, dass Gott „ihn“ entfernte und dass er tatsächlich die Kirche in die Irre führte.


 

85. Das Buch Mormon beschreibt ein detailliertes Zahlungssystem, das auf verschiedene Stücke Gold und Silber basierte (Alma 11:4-20). Es gibt keinen Beweis, dass ein solches System in der Zivilisation des alten Amerika je benutzt wurde, deren Wirtschaft gänzlich auf das Tauschhandelssystem beruhte. Die üblichste Tauschwährung der Mayas und der Azteken waren Kakaobohnen, die im Buch Mormon nirgends erwähnt werden.


 

86. Mormonengelehrte und Propheten sind sich über den Standort des Hügels Cumorah nicht einig, wo zwei große Schlachten im Buch Mormon stattfanden. Einige bestehen darauf, dass er sich in Zentralamerika oder in Südmexiko befand, aber andere bestehen darauf, dass er im Staat New York lag. Die Befürworter des mexikanischen Standortes führen die Unmöglichkeit der New-York-Ansicht an. Ihre Gegner führen die Tatsache an, dass Moroni und Joseph Smith ausdrücklich den New-York-Standort identifizierten.


 

87. Mormonen erhalten oft einen „Patriarchalischen Segen“, wenn sie um die 20 Jahre alt sind. Dies ist ein feierlicher Segen, der durch einen ordinierten „Patriarchen“ verkündet wird, der der Person sagt, was das Leben für ihn bereit hält, wenn er ein gehorsamer Mormone ist. Er sagt der Person auch, von welchem Stamm Israels die betreffende Person abstammt (normaler Weise Ephraim oder Manasse). Der Segen wird aufgezeichnet und für zukünftige Bezugnahmen niedergeschrieben. Dies ist einfach eine Form der Wahrsagerei. Viele Segen sind verschwommen und im Wortlaut sehr bedingt. Diejenigen, die genauer und bestimmter sind, werden durch die Ereignisse oft nicht bestätigt.


 

88. Viele astronomische Ideen im Buch Abraham sind denen in beliebten wissenschaftlichen Büchern der Zeit Joseph Smiths ähnlich und haben sich als falsch erwiesen.


 

89. Die langen Passagen im Buch Mormon, die von Jesaja kopiert wurden, scheinen keinen Zweck zu erfüllen, da Gott sie im Buch Mormon für die Leser des Buches Mormon (die Menschen des 19. Jahrhunderts) nicht hätte bewahren müssen – sie waren schon in der Bibel zugänglich.


 

90. In der Ansicht über die Geschlechter gibt es im Mormonismus zur zwei (männlich und weiblich). Dies wird wissenschaftlich nicht mehr als korrekt angesehen, da Genetiker jetzt erkennen, dass einige Menschen mit sexuellen Merkmalen beider Geschlechter geboren werden, und eine Operation notwendig ist, den physischen Körper solch einer Person zu korrigieren, um ihn dem einen oder anderen Geschlecht anzupassen. (Siehe die Website Intersex Society of North America.) Wenn solch ein Person Mormone ist, wird ihnen der Zugang zu den Mormonentempeln verweigert, und solchen wird die Möglichkeit verweigert, den höchsten Grad des mormonischen Himmels zu erlangen.


 

91. In der Mormonentheologie ist „Luzifer“ der offenbarte Name Satans. Obwohl viele Christen dies ebenfalls glauben, ist diese Idee auf eine falsche Übersetzung der Passage in Jesaja (14:12; auch Buch Mormon 2. Nephi 24:12) zurückzuführen, ein Fehler, der nur auftrat, als Jesaja im 4. Jahrhundert n. Chr. ins Lateinische übersetzt wurde, lange nach dem angeblichen Datum, an dem Nephi schrieb. (MEHR)

     

92. Obwohl mormonische Heilige Schrift und Mormonenpredigten das Lügen anprangern und obwohl mormonische Schriften sagen, dass jede Botschaft, die nicht „im Geist der Wahrheit“ gegeben wird, nicht von Gott ist (L&B 50:17-18 und L&B 129:7), haben die Mormonenführer nicht gezögert, die Mitgliederschaft und die Öffentlichkeit über ihre Geschichte, ihre Lehre und ihre Praktiken zu belügen. (MEHR)


 

93. Die mormonische Tempelzeremonie (das „Endowment“) beinhaltet Rituale, bei denen die Teilnehmer vier geheime Handgriffe („Zeichen“) und vier geheime Passwörter (die „Namen“ der Zeichen) lernen, die benötigt werden, um Eingang in den Himmel zu bekommen. Diese Vorstellung ist nicht nur absurd und nicht Heiliger Schrift gemäß, sondern sie übersieht auch die Tatsache, dass viele ehemalige Mormonen sie ebenso gelernt haben. Natürlicher Weise ergibt sich die Frage, ob das Wissen über die geheimen Zeichen und ihre Namen wirklich vernünftig oder notwendig ist. (MEHR)


 

94. Als Martin Harris die ersten 116 Seiten des Manuskripts für das Buch Mormon mit nach Hause nahm, um seiner skeptischen Frau zu demonstrieren, dass seine Finanzierung der Veröffentlichung des Buches gerechtfertigt war; die Seiten verschwanden. Smith war verzweifelt und wütend. Bald erhielt er eine Offenbarung (L&B 10:1-19), die ihm sagte, jenen Teil der Platten nicht noch einmal zu übersetzen, da „böse Männer“ die ursprüngliche Übersetzung ändern und benutzen würden, um auf J

 
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