Utahs finstere Realität

Quelle:

Life After Ministries

http://www.lifeafter.org/

Utahs finstere Realität

 

Wenn das Leben in Utah Menschen verwandelt, sollte es sich dann nicht in der CDC-Statistik widerspiegeln?

(Beachte: Utah ist zu 70% mormonisch)

(diese Statistiken wurden 2004 erstellt)

 

Gemäß dem Center for Disease Control (CDC) [Zentrum für Krankheitskontrolle] sind die führenden Todesursachen in Amerika Herzerkrankungen. [1] Vergleichen Sie dies mit dem, was Utahs Abteilung für Gesundheit sagt. Sie berichten als führende Todesursache für männliche Personen zwischen 15 und 44 den Selbstmord. Das Utah External Injury Data System besagt, dass es allein von 1992 bis 1999 7.713 Selbstmorde gab. Elf davon lagen im Alter von 0-9 Jahren. [2] Die Selbstmordrate in Utah bei weiblichen Personen zwischen 15 und 44 Jahren liegt vierfach über dem nationalen Durchschnitt. Als dies angesprochen wurde, ist das CDC „nicht in der Lage“ gewesen, „die regionale Abweichung der Selbstmordrate zu erklären“. Ungefähr 20 Prozent der erfolgreichen Selbstmorde haben sich im Rahmen von 13-21 Jahren ereignet. Die Gesundheitsabteilung Utahs hat dies als eine „Epidemie“ erklärt. In den letzten vier Jahrzehnten hat jetzt Utah in den Top Ten rangiert, was die Anzahl der Selbstmorde in der Nation betrifft. [3] Gleichermaßen erschütternd ist, dass die anderen neun Staaten in der westlichen Region zwischen den Bergen und in Alaska liegen. [4]

Denken Sie einen Augenblick daran, dass wir es hier mit mehr als einer kleinen Hand voll von Menschen zu tun haben, die in ihrem kurzen Leben solche schrecklichen Erlebnisse hatten und gelernt haben, dass dies nur der einzige Weg da heraus ist...

Zwischen 1996 und 1998 berichtete das Amt für Lebenserwartungsberichte und -statistiken, dass Selbstmord 27% der Todesfälle bei beabsichtigten und unbeabsichtigen Todesfällen in Utah ausmacht. In dieser Kategorie gab es 3.399 Todesfälle. Dies bedeutet, dass es mehr als 917 Selbstmorde in diesem Zeitrahmen von zwei oder drei Jahren gab.

Eine Nachrichtenanzeige auf BYU NewsNet erklärt, dass Sterling C. Hilton, Assisent-Professor in der Stastikabteilung, sagte: „Natürlicherweise würde man vermuten, da Utah eine vorherrschende Bevölkerung an Heiligen der Letzten Tage hat (70% der Bevölkerung ist HLT), dass die Kirche zur Höhe der Depressionen- und Selbstmordrate in Utah beiträgt.“ Newsnet sagte, dass Hilton und andere eine Studie vornahmen, die aussagte, dass genau das Gegenteil von dem, was die Statistiken sagen, wahr sei. „Kein Beweis lässt annehmen, dass die Forderungen und der Druck der Kirche auf ihre Mitglieder zur hohen Selbstmordrate in Utah beiträgt“, sagte Hilton. [5]

Dies muss eine der heimtückischsten Bemerkungen gewesen sein, die ich seit langem gehört habe. Wie kann es sein, dass es keine Zusammenhänge gibt? Ich lebte 30 Jahre lang als Mormone. Die Forderungen im Mormonismus sind so enorm, dass es nichts als Arroganz ist, anzunehmen, dass es keinen Zusammenhang gäbe. Die Mormonenkirche selbst sagte in dem Buch Eternal Man: 'Selbstmord ist nur ein Wechsel der Szenerie'. [6]

Newsnet sagte weiter: Das Niveau der kirchlichen Aktivität der Männer, die untersucht wurden, wurde daran festgemacht, ob sie die für ihr Alter angemessene Priestertumsberufung trugen oder nicht. In anderen Worten: Wenn ein 16-Jähriger zum Amt eines Priesters ordiniert worden war, wurde er als aktiv betrachtet. Die Studie erklärt nicht die höhere Selbstmordrate im gesamten Utah aus einer Statistik, die Soziologen und seit Jahrzehnten verwirrt hat.“ Ich glaube wahrhaftig, dass es nötig ist, dass sie einige objektive psychologische Ratgeber mit einbeziehen, die genau hinschauen und ihnen die Wahrheit sagen, oder noch besser, sie sollten mich anrufen!

Es hat wahrscheinlich etwas mit der Forderung nach Gottähnlichkeit und dem Wissen zu tun, dass man nicht in den Himmel kommen kann, ohne vollkommen zu sein. Folgendes aus der Mormonenlehre ist direkt ein Beispiel davon, was im Kopf eines typischen Mormonen vor sich geht:

Christus ist das Vorbild. 'Er empfing eine Fülle der Wahrheit, ja, aller Wahrheit' (LuB 93:26), so sagt es uns Johannes. Das heißt, die Eigenschaft wurde in ihm in dem ewigen Sinne vollkommen gemacht, und es gab nichts, was er nicht wusste. Wenn Menschen vollkommen werden, müssen sie auf der gleichen Grundlage handeln, Fortschritte machen, bis sie alle Wahrheit erlangen, alles Wissen und alle Eigenschaften der Gottheit in ihrer Vollkommenheit. (LuB 93:20-28) Nur diejenigen, die alle Gebote halten und für die die Familieneinheit in Ewigkeit fortdauert, werden Vollkommenheit verdienen. (LuB 131:1-4, 132:16-32) Diese Art der Vervollkommnung kommt nicht durch das Levitische Priestertum (Hebr. 7:11), auch können wir nicht ohne unseren würdigen Tod diesen hohen Stand erreichen (Hebr. 11:40).“ Bruce R. McConkie, Mormon Doctrine, 568.

Professor Hilton betonte auch den Punkt, dass die „gesamte westliche Region zwischen den Gebirgszügen von sieben oder acht Staaten überdurchschnittliche Selbstmordraten hat“, als würde dies Utah rechtfertigen. Sie zitieren Hilton, dass Utah sich am unteren Ende der Skala in der Region befände. Das ist so, als würde ich einem meiner Kinder sagen, dass ich es nicht bestrafen werde, weil sein Freund die größere Lüge erzählte! Können Sie sich vorstellen, dass Gott nach dieser Art von Maßstab arbeitet? Wo wären Sie in der Ewigkeit?

Dan Judd, Autor von Religion, Mental Health, and the Latter-day Saints [Religion, geistige Gesundheit und die Heiligen der Letzten Tage] meinte, dass die Selbstmordrate an der BYU niedriger ist als an anderen Universitäten, und behauptet, dass es nicht richtig ist anzunehmen, dass Depressionen oder Selbstmorde mit der Kirche zusammenhängen. Er erwähnte auch, dass „Nevada die Region viel höher zieht, und ich denke, dass Weststaatler wahrscheinlich eher Zugriff auf Waffen oder Schusswaffen haben“. [7]

Vielleicht hat es etwas mit dem hohen Verbrauch an Antidepressiva zu tun, Mr. Judd. Eli-Lilly verteilt 62% mehr Prozac in Utah als in jedem anderen Staat. Gemäß einer Studie, die im Juni 2001 von Express Scripts, eine Pharmazie-Managementfirma, durchgeführt wurde, nehmen Utahner mehr Prozac-ähnliche Drogen als es in anderen Staaten üblich ist. [8] Die Studie zeigte auf, dass Utah-Einwohner eine durchschnittliche Verschreibung von 1,1 pro Person pro Jahr von Medikamenten wie Prozac, Zoloft und Paxil aufweisen. Der nationale Durchschnitt beträgt 0,7.

Oregon und Main haben ebenfalls einen überdurchschnittlichen Antidepressivaverbrauch, aber der Prozentsatz dieser Staaten an trüben Tagen und durchschnittlicher Winterlänge könnte die zunehmende Anzahl an depressiven Bewohnern erklären“, sagte Jim Jorgenson, Direktor pharmazeutischer Dienste für die University of Utah. In Utah gibt keine solchen wetterbedingten Erklärungen, wo es einen hohen Prozentsatz an sonnigen Tagen und eine durchschnittliche Winterlänge gibt, sagte er.

Jorgenson sagte: 'Frauen in Utah, die Gruppe, die den größten Prozentsatz im Antidepressivaverbrauch ausmacht, stehen unter größerem Stress als die Frauen in anderen Staaten, wegen der größeren Familien in Utah.' Er sagte auch: 'Einige Experten glauben, dass Zeitdruck und emotionaler Druck den hohen Prozac-Verbrauch unter den Heiligen der Letzten Tage erklären könnte'. Judd bot eine zusätzliche Hypothese an, nachdem er betonte, dass Utahs Verbrauch an Antidepressiva nicht darauf hindeutet, dass es ein höheres Niveau an Depressionen im Staat gäbe.

Utahner sind pro Kopf besser ausgebildet als Bewohner anderer Staaten“, sagte er. „Also anstatt zu versuchen, psychische Probleme zu ignorieren oder mit Alkohol oder anderem selbst zu behandeln, neigen wir dazu, professionelle Hilfe aufzusuchen. Wir versuchen unseren Problemen auf legale, rechtmäßige Weise entgegenzutreten.“ [9] Viele intelligente Menschen fallen in Depressionen. Depressionen bedeuten nicht, dass man dumm ist; und welch eine Brandmarkung für jemanden, der persönlich damit zu schaffen hat!

Außerdem, was für eine Diskrepanz zwischen einem Tod, der zur ewigen Vernichtung führt, d. h. Selbstmord, und der 'einzig wahren Kirche'? Sollte die Kirche nicht diejenige sein, die die Wichtigkeit des Lebens zeigen sollte, wenn sie wirklich die 'einzige wahre Kirche' ist? Die so genannten 'Experten', die einen Blick darauf werfen, haben ihren Kopf diesbezüglich im Sand. Dies ist nicht der Ausweg! Selbstmord ist sicher ein Wechsel der Szenerie, aber mit Sicherheit nicht der, den Gott für diese Menschen wünschen würde!

In einem Interview in den Deseret News sagte Reporter James Thalman: „Lufwaffenleutnant Col. David Litts, ein Arzt und besonderer Assistent für Selbstmord und Allgemeinchirurgie, empfiehlt, dass Utahner bewerten müssen, ob die Kultur gesund machend oder stigmatisierend ist, eine Schlüsselfaktor bei der Selbstmordrate. Er schlägt auch vor, sich die örtlichen „Glaubenssysteme“ anzuschauen... „gibt es für Leute, die denken, dass sie versagt haben, die Möglichkeit Vergebung und eine zweite Chance zu bekommen? Religionen müssen einen Weg finden, Menschen taktvoll wieder aufzubauen, nachdem sie einen Fehler gemacht haben.“ [10]

Im Grunde hat dieser Arzt gesagt, dass sie einen Blick auf die Infrastrukturen der Kirche werfen müssten. Und weil er es wahrscheinlich aus politischen Gründen nicht laut sagen kann, werde ich es tun: Sie haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, Selbstmord zu begehen, wenn Sie Mormone sind, als wenn Sie anderswo lebten oder an etwas anderes glaubten. Es lässt mich um meine Familie fürchten! Wie hoch sind die Wahrscheinlichkeiten, dass sie lebend da herauskommen? Diesem Bericht gemäß sind sie gering. 7700 Menschen, das ist die Größe einer bescheidenen Stadt in Amerika!

Und wenn dies nicht schlimm genug ist, es gibt noch schlechtere Nachrichten für Utah. Die Justizabteilung und das Büro für Kriminalstatistiken brachten ihren jährlichen Bericht über den Verbrechensindex für die Nation heraus. [11] Und wieder einmal schneidet Utah nicht so gut ab.

Jedes Mal wenn ich meine Nachforschungen anstelle und Berichte über den Verbrechensindex und die Gewaltverbrechen, nämlich Vergewaltigungen, verfasse, erscheint Salt Lake City immer mit einer unnormal höheren Rate. Ich frage wieder: Wieso?

Ich verglich Salt Lake City mit vier weiteren Metropolen in der Nation und ihren Prozentanteilen von Vergewaltigungen. Dies sind: Los Angeles, Seattle, New York City und Miami. Die Raten basieren auf der Bevölkerung pro 100.000.

 

Los Angeles: 36,9

Miami: 25,3

New York: 20,9

Seattle: 26,2

Salt Lake City: 58,4

 

Nein, Leute, 58,4% ist kein Druckfehler! Wenn das Wohnen im 'heiligsten Land' des Salzseetals unter der mächtigen Hand Gottes zu stehen bedeutet, warum zeigen die Statistiken dann etwas anderes?

 

UTAH STEHT IN BEZUG AUF ERMORDETE FRAUEN AN 16. STELLE VON 50

 

Gemäß dem Utah Domestic Violence Council: „2001 war die nationale Ermordungsrate unter weiblichen Opfern, die von Männern bei Einzelopfer/Einzeltäter-Vorfällen in den Vereinigten Staaten ermordet wurden, 1,4 pro 100.000. Utahs Rate war um 23% höher als die nationale Rate. 2001 stand Utah in den Vereinigten Staaten an 16. Stelle was die Rate an weiblichen Opfern bei Einzelopfer/Einzeltäter-Vorfällen betrifft. Während dieses Jahres geschahen 18 dieser Ermordungen. Dies entspricht 1,7 Morden pro 100.000 Einwohner.“ Außerdem erklärten sie auch, dass „häusliche Gewalt eines der am schnellsten zunehmenden und ernstesten Gewaltverbrechen im heutigen Utah ist.“ [12] Den 16. Platz einzunehmen, wäre normaler Weise nicht so schlecht, aber dieser Staat hat angeblich alle Antworten! Die Propheten haben gesagt: Wenn 'sie sprechen, ist das Denken erledigt'. (Ensign, 6/42)

Mike Haddon, Forschungsdirektor an der Utah Commission of Criminal and Juvenile Justice, wird auf der BYU Newsnet in Bezug auf das Thema Vergewaltigung zitiert:

Ist es eine Sache der Berichterstattung oder gibt es hier in Utah aus irgendeinem Grund mehr Opfer?“ sagte er. „Was ist an unserer Kultur, das uns zu Opfern dieser Art von Verbrechen macht, oder sind wir wegen unserer Kultur bereitwilliger, über diese Art von Verbrechen zu berichten? Dies sind wirklich schwierige Fragen... Utah steht in anderen Gewaltverbrechen unter dem nationalen Durchschnitt.“ [13]

Wie ich zuvor erklärte, braucht man keinen Raketenwissenschaftler, um dies herauszufinden! Wie ist es möglich, zu glauben, dass das, was man zu Hause für die Grundlage des Glaubens und des Lebens studiert, nicht zu dieser Art von Statistik führt? Wenn man glaubt, dass der einzige Weg für den Menschen in den Himmel darin besteht, dass man ein Gott wird, und der einzige Weg zu Gottestum darin besteht, dass man viele Frauen hat, lässt dann dieser Drang nicht die männliche Domimanz außer Kontrolle geraten? Wenn einem als Frau gesagt wird, dass es das Beste ist, mit all den Kindern zu Hause zu bleiben, ein perfektes Heim zu haben, in das der Ehemann heimkehrt, bis über die Ellenbogen im Mehl zu stecken, wenn die Kinder von der Schule nach Hause kommen, würde das nicht einen dazu treiben, über Selbstmord nachzudenken?

'Jene Erhöhung, nach der die Heiligen jeden Zeitalters innig trachteten, ist das Gottestum selbst. Gottestum bedeutet, den Charakter zu haben, die Eigenschaften zu besitzen und sich an den Vollkommenheiten zu erfreuen, die der Vater hat. Es bedeutet, das zu tun, was er tut, die Mächte zu haben, die in ihm wohnen und so zu leben, wie er lebt, ewiges Wachstum zu haben.' Bruce R. McConkey, Mormon Doctrine, 321.

Wir flehen die Menschen Utahs an, ihren Glauben zu überdenken. Indem wir auf bündige Weise die Statistiken der Vergewaltigungen, Selbstmorde und anderer Probleme innerhalb der Grenzen des 'Zion-Vorhangs' zeigten, wird es hoffentlich das Volk aufwecken.

 

  1. http://www.cdc.gov/nchs/fastats/lcod.htm – CDC

  2. Utah Department of Health Statistcs

  3. Utah Department of Health. John A. Workman, B. A., William McMahon, M. D. Douglas D. Gray, M. D. Jennifer S. Achilles, M. A.

  4. CDC Data wonderbase

  5. BYU NewsNet

  6. Truman G. Madsen, Eternal Man, [Salt Lake City: Deseret Book Co., 1966], 26.

  7. Troy Goodman, Salt Lake Tribune/Scripps Howard News Service

  8. ebenda

  9. BYU NewsNet

  10. Deseret News, von James Thalman am 16. April 2002 berichtete

  11. Bureau of Justice Statistics Data Online – www.ojp.usdoj.gov

  12. Utah Domestic Violence Council 2004 Annual Report

  13. BYU Newsnet, wie von Julie Cunningham am 29. Okt. 2002 berichtet

 
Dies ist keine offizielle Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, sondern sie wird privat geführt und dient der Vertiefung des Hintergrundwissens über diese Kirche.
Facebook Like-Button
 
 
Insgesamt waren schon 238495 Besucher (521958 Hits) hier!