VIEW OF THE HEBREWS

VIEW OF THE HEBREWS

(EINE BETRACHTUNG ÜBER DIE HEBRÄER)

 

ODER

 

DIE STÄMME ISRAELS IN AMERIKA

 

INHALT:

 

KAP. I: DIE ZERSTÖRUNG JERUSALEMS

KAP. II: DIE SICHERE WIEDERHERSTELLUNG JUDAS UND ISRAELS

KAP. III: DER GEGENWÄRTIGE ZUSTAND JUDAS UND ISRAELS

KAP. IV: EINE REDE DES PROPHETEN JESAJA, GERICHTET AN DIE VEREINIGTEN STAATEN IN BEZUG AUF IHRE WIEDERHERSTELLUNG

 

ZWEITE AUSGABE, VERBESSERT UND ERWEITERT

 

 

VON ETHAN SMITH

PASTOR EINER GEMEINDE IN POULTNEY (VT.)

 

 

 

Diese werden die Tage der Vergeltung sein.“

Dennoch wird ein Überrest zurückkehren.“

Er wird einen Überrest Israels versammeln und die Verstreuten Judas sammeln.“

 

 

 

VERÖFFENTLICHT UND GEDRUCKT VOM SMITH & SHUTE,

POULTNEY (VT.)

...........

 

1825

 

(übersetzt von Manfred Trzoska)

 

 

Distrikt Vermont:

 

MAN MÖGE DARAN DENKEN, dass am sechzehnten Tag des April im neunundvierzigsten Jahr der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika SMITH & SHUTE aus besagtem Distrikt in diesem Büro den Titel eines Buches hinterlegt haben und das Recht darüber als Eigentümer beanspruchen, und zwar mit folgenden Worten: „View of the Hebrews; or the Tribes of Israel in America. Inhalt: Kap. I: Die Zerstörung Jerusalems. Kap. II: Die sichere Wiederherstellung Judas und Israels. Kap. III: Der gegenwärtige Zustand Judas und Israels. Kap. IV: Eine Rede des Propheten Jesaja, gerichtet an die Vereinigten Staaten in Bezug auf ihre Wiederherstellung. Zweite Ausgabe, verbessert und erweitert. Von Ethan Smith, Pastor einer Gemeinde in Poultney, (Vt.). „Diese werden die Tage der Vergeltung sein.“ „Dennoch wird ein Überrest zurückkehren.“ „Er wird einen Überrest Israels versammeln und die Verstreuten Judas sammeln.“ In Übereinstimmung mit dem Kongressbeschluss der Vereinigten Staaten, der folgendes beansprucht: „Ein Gesetz zur Ermunterung zur Gelehrsamkeit, indem es Kopien von Karten, Diagrammen und Büchern den Autoren und Eigentümern solcher Kopien während der hierin erwähnten Zeiten sichert.“

JESSE GOVE

Sekretär des Distriktes Vermont

Eine echte Kopie, untersucht und versiegelt von

J. GOVE, Sekretär

 

 

 

FÜR DIE ZWEITE AUSGABE

 

Die Bedeutung der Frage „Wo sind die Zehn Stämme Israels?“, der schnelle Ausverkauf dieses Werks und das Erlangen erheblicher zusätzlicher Beweise in Bezug auf den Ursprung der amerikanischen Indianer haben den Weg für die Veröffentlichung einer zweiten Ausgabe dieser Betrachtung bereitet. Zusätzliches Beweismaterial wird aus verschiedenen Quellen beigebracht, besonders aus Hunter's Narrative – Baron Humboldt on the Kingdom of New Spain – und der American Archaeology. Diese Autoren haben ohne besonderen Plan das geliefert, was als Beweismaterial zu diesem Thema betrachtet werden kann.

Einige Einwände und Antworten hierzu werden angeführt. Der Schreiber hatte für Einwände offene Ohren gehabt und er ist der Meinung, dass keine erhoben wurden, für die es keine faire Lösung gab.

Poultney, 1. April 1825

 

 

 

EMPFEHLUNGEN

 

An Anerkennungen für dieses Werk hat es keinen Mangel gegeben. Folgendes soll an dieser Stelle eingefügt werden.

Die Pawlet Association bescheinigt, dass sie von Rev. E. Smith gehört und einen beträchtlichen Teil seiner „View of the Hebrews“ gelesen haben, dass sie den Plan und die Ausführung des Werkes sehr begrüßen, seine Veröffentlichung wünschen und es von Herzen zum sorgfältigen Durchlesen allen Menschenklassen empfehlen.

Einstimmig abgestimmt.

Attest, RUFUS CUSHMAN, Schriftführer.

 

 

 

Auszüge aus Buchbesprechungen zur ersten Ausgabe

 

Wir haben mit großer Freude ein 'View of the Hebrews' unter die Lupe genommen, die Mr. S. uns vor die Augen gehalten hat, und man kann annehmen, dass sich niemand von solch einem Medium der Vision unzufrieden abwenden wird, es sei denn, sie sind unzufrieden, weil sie nicht länger hineinschauen konnten. - Das Thema ist groß genug, um sich in eine ausgiebige Diskussion zu stürzen, aber vielleicht hat Mr. S. alles Notwendige gesagt, was zur Zeit zu sagen ist. Zweifellos wird man weitere Fragen stellen und bald zufriedenstellendere Ergebnisse erlangen.“ - [Boston Recorder]

Wir sind davon überzeugt, dass die religiöse Gemeinde in der Schuld von Mr. S. steht, für die Schmerzen, die er auf sich genommen hat, und wir hoffen, dass seine Arbeit großzügig belohnt wird, nicht nur, dass er die begrüßende Tendenz seines Buches erkennt, das Christen für ihre Pflichten gegenüber den Juden begeistert, sondern auch durch seinen raschen Verkauf. Die eingestreuten Ansichten sollen für den Frommen von Vorteil sein und auch den Leser informieren, der nur nach interessantem historischem Wissen sucht.“ „Wir ziehen die moralische Tendenz der Publikation in Betracht, die wahrhaftig wertvoll ist. Niemand kann sie lesen, ohne einen Vorteil daraus zu ziehen, es sei denn, sein Herz ist stark entfremdet.“ „Einer der Eindrücke, die dieses Werk hinterlassen soll, ist die schreckliche Schuld und Gefahr, die mit einem Verwerfen Jesu Christi als unseren Erlöser einhergeht. Dies erkennen wir an der schrecklichen Zerstörung Jerusalems und des Tempels und an der fürchterlichen Abschlachtung und Verstreuung der Juden. Ein weiterer ist das Gewicht der Verpflichtung, die jetzt auf den nichtjüdischen Christen ruht und hauptsächlich auf den amerikanischen Christen, das Evangelium auf die Juden auszuweiten. Als diesem Volk geistige Vorrechte verwehrt waren, hatten wir sie dankbar empfangen, und nun ist es unsere Pflicht, sie mit jeder praktikablen Methode davon zu überzeugen, ihren Unglauben zu widerrufen und mit uns an den reichen Segnungen der Gnade teilzuhaben.“ - [Christian Watchman, veröffentlicht in Boston]

Sicherlich, wenn wir nach unseren eigenen Gefühlen urteilen, muss solch eine Sammlung an Fakten und Details, wie sie durch Ihren Autor präsentiert wird, für dieses Buch einen ungewöhnlichen Grad an Beliebtheit sichern.“ - [Christian Advocate, veröffentlicht in Saratoga, N. Y.]

 

Auszug aus einem Brief von Rev. Jabez B. Hyde aus Eden, Erie County, N. Y., vom 4. Febr. 1825, nachdem er die erste Ausgabe dieses Werks gelesen hatte.

 

Ich bin schon lange mit der Ansicht Ihres Buches einer Meinung gewesen, dass die Ureinwohner unseres Landes die Ausgestoßenen Israels sind. Es kann kaum von jemandem angezweifelt werden, der die religiösen Zeremonien der Indianer kennen gelernt hat, dass sie einen offenkundigen Schatten der mosaischen Rituale enthalten. Von den meisten Einzelheiten, die Sie in Ihrem Buch erwähnt haben, weiß ich, dass sie Fakten sind und von den Seneca-Indianern beachtet wurden. Als ich das erste Mal bei ihnen war, luden mich die Häuptlinge zu all ihren Zeremonien ein. Einige Zeit lang (wenn ich es einrichten konnte) nahm ich teil, in der Hoffnung über ihre Zeremonien Information zu erhalten. Alles, was ich von ihrem Übersetzer abgewinnen konnte, war, dass sich alles auf Dinge bezieht, die ihre Väter sie vor vielen Jahren gelehrt hatten. „So dienten unsere Väter dem Großen Geist!“ Dies war alles, was sie berichten konnten. Ich vernachlässigte ihre Versammlungen. Nachdem ich Dr. Boudinots 'Star in the West' gelesen hatte, nahm ich wieder an ihren religiösen Zeremonien teil, um zu sehen, ob ich erkennen könnte, was er dargelegt hatte. 1818 begann unter den Senecas eine allgemeine religiöse Aufregung. Sie versuchten lieber ihre alten religiösen Riten zu verstehen und zu reformieren als das Christentum anzunehmen. Dies brachte ihre weisen Männer zusammen, die mit ihren Mysterien am besten vertraut waren. Sie verbrachten viel Zeit damit, ihre Religion, ihren Ursprung, und was sie lehrte und was sie nützen würde, zu untersuchen. Sie fanden sich in Finsternis verstrickt. Von der Bedeutung der Worte, die sie bei ihren Tänzen und himmlischen Gesängen benutzten, hatten sie überhaupt keine Ahnung. Sie benutzten die Worte: Y-O-He-Wah und Hal-le-lu-yah, wie Dr. Boudinot über andere Indianer dargelegt hat. Sie wurden mit ihren alten Riten unzufrieden und willigten ein, das Buch zu nehmen, das die Weißen das Wort Gottes nennen, um auf ihren Pfad Licht zu werfen. Dies war der Beginn des Christentums unter den Senecas. Als Folge brachte dies zwei hinein, die in ihren religiösen Zeremonien als Hohepriester amtierten. Mit diesen hatte ich häufig Gelegenheiten. Sie haben mir, so glaube ich, einen rückhaltlosen Bericht von allem gegeben, was sie über ihre alte Religion wissen. Ihr Wunsch war es, Information zu bekommen, ob in unseren Schriften irgendetwas zu finden ist, das mit ihrer Relgion ähnlich ist. Sie sind fest davon überzeugt worden, dass sie das Volk Gottes sind, aber sie haben ihren Weg verloren und sind in der Finsternis in die Irre gegangen. Sie nennen sich Hung-gwa-o-way, d. h. das wahre Volk.

In all ihren Riten, die ich von ihnen kennen gelernt habe, gibt es sicherlich eine eindrucksvolle Ähnlichkeit mit den mosaischen Ritualen. Ihre Festmahle von den ersten Früchten, Festmahle des Ernteeinbringens, vom Tag des Sühnopfers, von Friedensopferungen und anderen Opfern. Sie errichten einen Altar aus Steinen vor einem Zelt, der mit Decken bedeckt wird; innerhalb des Zeltes verbrennen sie Tabak als Rauchopfer mit Feuer, das sie vom Altar des Brandopfers nehmen. Jeder, der einen toten menschlichen Körper gesehen hat, wird für acht Tage als unrein angesehen; in dieser Zeit werden sie von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Diese Senecas beachten ihre Trennung von den Frauen, wie Sie es über andere Indianer in Ihrem Buch anmerken. Diese Indianer sind gut damit bekannt, dass früher unter ihnen Städte der Zuflucht existierten. Ein alter Häuptling zeigte mir die Grenze von einer von ihnen. Ich könnte mit Einzelheiten Seiten füllen, aber es wäre nicht nötig.

Ich verbleibe Ihnen in den Banden des Evangeliums

JABEZ B. HYDE.

Rev. Ethan Smith

 

 

Von Rev. Dr. Proudfit aus Salem, N. Y.

SALEM, 18. FEBRUAR 1825

Reverend und hoch geschätzter Bruder, ich habe mit nicht unbeträchtlichem Interesse Ihr 'View of the Hebrews' untersucht und bin sehr gut unterhalten und unterrichtet worden, über die Betrachtung, die über ihre Sprache und über die Ähnlichkeit ihrer Bräuche und religiösen Riten mit denen des alten Israel gegeben wird, über ihren Glauben an die Existenz des einen Großen Geistes als den Schöpfer und Richter der Welt, über ihre bestehenden Stämme während des Verlaufs so vieler Zeitalter, über die Übereinstimmung ihrer Traditionen mit den Ereignissen, die in dem inspirierten Band aufgezeichnet sind; wir haben meiner Meinung nach ausreichend Beweise, dass die Ureinwohner unseres Landes der Überrest der zehn Stämme Israels sind.

Ich bin sehr dankbar zu hören, dass Sie eine zweite Ausgabe mit zusätzlichen Fakten und Beweisen vorbereiten. Sollte mein Name irgendeinen Einfluss dabei haben, dieses Werk der Kundschaft der religiösen Öffentlichkeit vorzustellen, so haben sie die Freiheit, ihn für diesen Zweck zu verwenden.

Dass die Segnung des Gottes Israels dies und jede Produktion begleiten möge, die dazu bestimmt ist, größere Anstrengungen anzuregen, für den missionarischen Zweck und die Ausweitung des Königreiches unseres Erlösers, bei der Sammlung der Juden und der Fülle der Nichtjuden und dem Beschleunigen des Fortschritts der millennischen Herrlichkeit, das ist das Gebet Ihres Bruders im Glauben an Jesus und Mitarbeiters im Evangelium.

ALEXANDER PROUDFIT

 

Rev. ETHAN SMITH

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