|
Parallelen zwischen Jesus und aus einem Aufsatz von B. A. Robinson
Zitate: „Die christlichen Mythen bezogen sich zuerst auf Horus oder Osiris, der die Verkörperung der himmlischen Gottheit, Wahrheit, Weisheit und Reinheit war... Dieser war der größte Held, der je im Geist des Menschen lebte – nicht im Fleisch – der einzige Held, für den Wunder natürlich waren, weil er nicht menschlich war.“ („The Natural Genesis," von Gerald Massey, Neuauflage von 1998) „Ich bin der HERR, dein Gott, aus dem Lande Ägypten und du sollst außer mir keinen Gott kennen, denn außer mir gibt es keinen Erlöser.“ (Hosea 13:4, King-James-Version) Diese Passage könnte eine zusätzliche und völlig andere Bedeutung haben als ihr gewöhnlich zugeschrieben wird.
Über Yeshua von Nazareth: Er wird normaler Weise Jesus Christus genannt, obwohl Joshua eine korrektere Übersetzung seines ersten Namens wäre. „Christus“ ist nicht sein Nachname, sondern einfach das griechische Wort für „Messias“ oder „der Gesalbte“. Theologen haben ungefähr 50 Evangelien entdeckt, die weit verbreitet von jüdischen, paulinischen und gnostischen Gruppen innerhalb der frühen christlichen Bewegung benutzt wurden. Nur vier von ihnen wurden von der überlebenden Gruppe, dem paulinischen Christentum, benutzt und wurden in die Bibel übernommen. Diese vier Evangelien beschreiben Jesus als einen Juden, der in Palästina ca. 4 bis 7 vor Christus einer Jungfrau geboren wurde. Er wird als Rabbi, Lehrer, Heiler, Teufelsaustreiber, Zauberer, Prophet und religiöser Führer, der einen einjährigen (gemäß Markus) oder einen dreijährigen (gemäß Johannes) Dienst in Palästina ausübte und damit begann, als er ungefähr 30 Jahre alt war. Die meisten Christen glauben, dass er durch die römische Besatzungsarmee hingerichtet wurde, die Unterwelt besuchte, auferstand, 40 Tage bei seinen Jüngern verbrachte und dann zum Himmel auffuhr. Die meisten christlichen Glaubensrichtungen betrachten Jesus als Sohn Gottes, die zweite Person in der Dreieinigkeit.
Konservative Christen betrachten die Evangelien als unfehlbar, deren Autoren von Gott inspiriert wurden. Die Evangelien und andere Passagen in der Bibel werden meistens buchstäblich ausgelegt. Muslime betrachten Jesus als großen Propheten – an Bedeutung gleich nach Mohammed. Sie sehen die Behauptung, dass Jesus Gottes Sohn sei, als Gotteslästerung an.
Über Horus: Verschiedene antike ägyptische Statuen und Schriften erzählen von Horus, auch Harseisis, Heru-sa-Aset (Horus, Sohn der Isis), Heru-ur (Horus der Ältere), Hr und Hrw (ein Schöpfergott des Himmels) genannt oder geschrieben. Er wurde Tausende von Jahren vor dem ersten Jahrhundert nach Christus – die Zeit, als Jesus in Palästina seinen Dienst verrichtete – angebetet (Tom Harpur, "The Pagan Christ; Recovering the Lost Light," Thomas Allen, (2004), Seite 5). Horus wurde oft als stilisiertes Augensymbol dargestellt, das das Auge des Falken symbolisierte. Er wurde auch „in der Gestalt eines Sperbers oder als ein Mensch [oder Löwe] mit Habichtskopf dargestellt“. ("Egyptian god Horus, The Louvre, Paris," bei http://ancienthistory.about.com/)
Lebensereignisse, die sich Horus und Jesus teilten
Geschichten aus dem Leben des Horus machten Jahrhunderte lang vor Jesu Geburt (ca. 4 bis 7 v. Chr.) die Runde. Wenn es jemals ein Kopieren durch Schreiber der ägyptischen oder christlichen Religionen gab, dann waren es Anhänger Jesu, die die Mythen und Legenden des Horus in seine Lebensgeschichte einbauten, und nicht umgekehrt.
Der Autor und Theologe Tom Harpur studierte die Werke dreier Autoren, die über antike ägyptische Religion geschrieben haben: Godfrey Higgins (1771-1834), Gerald Massey (1828-1907) und Alvin Boyd Kuhn (1880-1963). Harpur schloss einige ihrer Entdeckungen in sein Buch „Pagan Christ“ [„Heidnischer Christus“] in sein Buch mit ein. Er argumentierte, dass alle wesentlichen Ideen sowohl des Judentums als auch des Christentums in erster Linie aus der ägyptischen Religion stammten. „[Der Autor Gerald] Massey entdeckte fast zweihundert Beispiele direkter Beziehung zwischen dem mythischen ägyptischen Material und den angeblich historischen christlichen Schriften über Jesus. Horus war in der Tat die Urform des heidnischen Christus.“ (Tom Harpur, "The Pagan Christ; Recovering the Lost Light," Thomas Allen, (2004), Seite 85)
Ein Vergleich einiger Ereignisse aus dem Leben von Horus und Jesus:
Vergleich einiger Merkmale von Horus und Jesus:
Vergleich der Lehren von Horus und Jesus:
Wurde Horus von einer Jungfrau geboren?
Acharya S. zitiert den Priester und Autor Joseph McCabe:
Ganz gleich, was wir aus dem ursprünglichen Mythos machen... Isis scheint ursprünglich eine jungfräuliche (oder vielleicht geschlechtslose) Göttin gewesen zu sein, und in der späteren Periode der ägyptischen Religion wurde sie wieder als jungfräuliche Gottheit betrachtet, die von ihren Ergebenen sehr strenge Abstinenz abverlangte. Es ist offensichtlich die Periode, in der der Geburtstag des Horus jährlich um den 25. Dezember herum in den Tempeln gefeiert wurde. Wie sowohl Macrobius als auch der christliche Schreiber [der „Paschal-Chronik“] sagen, wurde eine Figur des Horus als Baby in eine Krippe in einer bühnenbildlichen Rekonstruktion eines Stalles gelegt und eine Statue von Isis daneben gestellt. Horus war in gewissem Sinne der Erlöser der Menschheit. Er war ihr Rächer der Mächte der Finsternis; er war das Licht der Welt. Sein Geburtsfestival war vor Christus eine echte Weihnachtsfeier. (Joseph McCabe, "The Story of Religious Controversy," Stratford Co, (1929) und Acharya S., "Born of a Virgin on December 25th: Horus, Sun God of Egypt," bei http://www.truthbeknown.com/)
Acharya S. erwähnt in seinem Aufsatz über Horus eine Reihe von anderen Hinweisen auf ägyptische Jungfrauengeburten. (Acharya S., "Born of a Virgin on December 25th: Horus, Sun God of Egypt," bei http://www.truthbeknown.com/)
James Frazer schreibt in The Golden Bough (James George Frazer, The Golden Bough: A Study in Magic and Religion." Oxford University Press, (1998)):
Das Ritual der Geburt, wie es offensichtlich in Syrien und Ägypten gefeiert wurde, war bemerkenswert. Die Feiernden zogen sich in bestimmte innere Schreine zurück, von wo aus sie um Mitternacht mit einem lauten Ruf hervorkamen: „Die Jungfrau hat hervorgebracht! Das Licht nimmt zu!“ Die Ägypter stellten die neugeborene Sonne sogar durch das Abbild eines Kleinkindes dar, dass sie an seinem Geburtstag, der Wintersonnenwende, hervorbrachten und seinen Anbetenden darbrachten. Ohne Zweifel war die Jungfrau, die auf diese Weise empfing und einen Sohn am 25. Dezember gebar, die große orientalische Göttin, die die Semiten die Himmlische Jungfrau oder einfach Himmlische Göttin nannten.“ (Les Carney, "Krishna born of a virgin?," bei http://www.lescarney.com/)
Andererseits befragte der christliche Theologe Ward Gasque zwanzig zeitgenössische Ägyptologen. Er befragte sie daüber, ob Horus eine Jungfrauengeburt erfuhr. Zehn antworteten und alle stimmten überein, dass es keinen Beweis gäbe, dass Horus von einer Jungfrau geboren wurde. (Tom Harpur, "The Pagan Christ; Recovering the Lost Light," Thomas Allen, (2004), Seite 5)
Hatte Horus 12 Jünger?
Glenn Miller schrieb:
...meine Nachforschung in der akademischen Literatur bringt diese Tatsache nicht hervor. Ich kann Hinweise auf vier „Jünger“ finden – die verschiedentlich die halb göttlichen HERU-SHEMSU ('Anhänger des Horus') genannt werden. Ich kann Hinweise auf sechzehn menschliche Jünger finden. Und ich kann Hinweise auf eine ungezählte Gruppe von Jüngern finden, die mesniu/mesnitu ('Schmiede') genannt werden, die Horus in einigen seiner Schlachten begleiteten. ...Aber ich kann nirgends zwölf finden.“ (James Patrick Holding, "Comparing Osiris, Horus and Jesus," bei http://tektonics.org/)
Natürlich könnte die frühe christliche Bewegung das Konzept der Jünger aus Ägypten importiert und die Zahl geändert haben, so dass die Zahl der Jünger Jesu mit der Anzahl der Stämme Israels zusammenpasste.
Wieder ging Gasques Umfrage in Bezug auf Horus' Jünger ebenfalls leer aus.
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||